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Freimaurerthemen auf den 29. Duisburger Akzenten - Kulturfestival des Landes NRW
 
 
Achtung,
dieser Vortrag ist die Meinung des Referenten, der Inhalt muss nicht die Meinung aller Mitglieder der Loge zur Deutschen Burg wiederspiegeln!

 

Woran glauben? - diese grundlegende Frage stellen die"Duisburger Akzente", das Kulturfestival des Landes Nordrhein-Westfalen, das vom 28. April bis zum 21. Mai 2006 stattfinden wird.

Mit der Frage "Woran glauben" stoßen die "29. Duisburger Akzente" eine Diskussion über die Werte unserer Gesellschaft an.
Auf der einen Seite wird die Unabhängigkeit von starren moralischen Regeln als Freiheit empfunden, auf der anderen Seite stellt sie sich gerade in den letzten Jahren auch als Mangel dar.
Es ist eine Sehnsucht nach Orientierung zu spüren, die offenbar von kaum einer gesellschaftlichen Instanz befriedigt werden kann."Woran glauben?" ist eine philosophische und auch religiöse Fragestellung. Im Rahmen der "Duisburger Akzente" soll es weniger im engen Sinne um die Diskussion und die künstlerische Beschäftigung mit der heutigen Rolle der Religionen gehen, als darum, woran wir in einem sehr weit gefassten Sinn heute glauben können.

  • Welche Überzeugungen bestimmen unser Handeln?
  • Welche Leitfiguren gibt es, die Glaubwürdigkeit vermitteln?
  • Welche Werte und Normen sind es, die sinnstiftend wirken und uns moralischen Halt vermitteln?

Als eines der wenigen spartenübergreifenden Festivals widmen sich die "Duisburger Akzente" dieser Fragestellung in den Bereichen Theater, Musik, Tanz, Bildende Kunst, Kunstprojekten im öffentlichen Raum und Symposien. Das komplette Veranstaltungsprogramm der 29. Duisburger Akzente finden Sie unter www.duisburger-akzente.de .

 

 


Beachten Sie bitte unsere Vortragsreihe zu freimaurerischen Themen:

Donnerstag, 04.05., 19:00 Uhr

Vortragsabend in der Reihe "Sinn suchen ohne Glaubensgemeinschaft - Die Freimaurerei"

Ort: Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, 47049 Duisburg

Eröffnungsvortrag:

Bekenntnis zum Diesseits ohne Verneinung der Transzendenz Glauben ist Sinnsuche; Glauben beinhaltet die Bereitschaft, eine höhere Ordnung zu erkennen und sich in ihr einzufinden. An diesem Punkt trifft sich Freimaurerei mit vielen Religionen. Aber es gibt auch den Unterschied: Dem einzelnen Freimaurer steht es frei, auf welche Weise er sich auf den Weg macht. Er hat nur eine Pflicht, den Glauben seines Bruders zu tolerieren, auch wenn er ihn als Irrweg ansieht. Aus diesem Spannungsfeld ergibt sich die Besonderheit einer Gemeinschaft, keiner Religion verpflichtet zu sein, sich aber doch mit der Bedeutung des Glaubens zu befassen.


 

Donnerstag, 11.05., 19:00 Uhr

Vortragsabend in der Reihe "Sinn suchen ohne Glaubensgemeinschaft - Die Freimaurerei"

Ort: Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, 47049 Duisburg

Vortrag und Diskussion:

Freimaurerei zwischen den GlaubensrichtungenDie Freimaurerei entstammt der abendländischen Tradition; besonders deutlich sind die jüdisch-christlichen Elemente und Bezüge. In der multi-religiösen Welt steht die Freimaurerei zwischen den Religionen. Könnte sie die Aufgabe eines Ausgleichs zwischen den Religionen übernehmen?

 


 

Donnerstag, 18.05., 19:00 Uhr

Vortragsabend in der Reihe "Sinn suchen ohne Glaubensgemeinschaft - Die Freimaurerei"

Ort: Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, 47049 Duisburg

Vortrag: "Moderne" Sinnsuche: Freimaurerei - ein Weg

Die von Max Weber beschriebene "Entzauberung des Abendlands" ist in der modernen Welt oft grausame Realität: Der ernüchterte Alltag, die Versachlichung des Lebens und der sozialen Beziehungen führen zu Einsamkeit und sozialer Kälte. Die Kirchen verlieren Mitglieder, der Werteverlust wird allseits beklagt, neue Formen der Spiritualität bieten oft zweifelhafte Perspektiven. Aufgabe ist es, eine "moderne" Freimaurerei zu beschreiben und eine Vision zu formulieren, wie sich die technisierte Welt und ein sinnorientiertes Leben verbinden lassen.