Achtung, dieser Artikel ist die Meinung eines Einzelnen, der Inhalt muss nicht die Meinung aller Mitglieder der Loge zur Deutschen Burg wiederspiegeln! 
Mit zunehmendem sozialen Engagement der Freimaurerloge "Zur Deutschen Burg" stellte sich vor einigen Jahren die Frage, ob eine Organisationsform, die aus den Hilfsfonds der mittelalterlichen Zünfte ("Armenkasse", "Säckel der Witwe") hervorgegangen ist, modernen Anforderungen noch gerecht wird. Die Mitglieder der Loge wollten einerseits ihr karitatives Wirken auf eine zeitgemäße vereinsrechtliche Basis stellen; andererseits sollte auch Personen die nicht selbst einer Freimaurerloge angehören wollen oder können, die Möglichkeit gegeben werden, an den sozialen und humanitären Aktivitäten der Loge mitzuwirken. So wurde am 20.06.1969 der eingetragene Verein HUMANITAS als Hilfswerk der Freimaurerloge in Duisburg gegründet.
In der Satzung von HUMANITAS - Hilfswerk Duisburger Freimaurer e.V. heißt es zum Vereinszweck: "... eines der wesentlichen Ziele des Wirkens dieses Vereins ist die Pflege, Ausbreitung und Realisierung des Humanitätsgedankens innerhalb und außerhalb der Gemeinschaft der Mitglieder. Der gemeinnützige Zweck soll insbesondere erreicht werden durch ... karitative Hilfe für Menschen, die in materielle und seelische Not geraten sind; Unterstützung von förderungswürdigen Schülern, Studenten ... und zur Weiterbildung in Ihrem Berufsziel, ... strikte Wahrung der Toleranz in allen Lebensbereichen und entschiedene Ablehnung aller Unmenschlichkeit und gewaltsamen, nicht friedlichen Verhaltensweisen im Zusammenleben der Einzelnen und der Völker.."
Heute ist die Freimaurerloge "Zur Deutschen Burg" durch HUMANITAS (e.V.) in Duisburg und Umgebung in den verschiedensten Bereichen sozial aktiv: Förderpreise für Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Albert-Lange-Berufskollegs und der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule, finanzielle Unterstützung für unterschiedliche private Hilfsinitiativen, Spenden an karitative Organisationen oder auch schnelle Hilfe für Frauenhäuser, Behindertenheime oder Aidskranke sind nur Beispiele für das soziale Engagement der Mitglieder und Förderer von HUMANITAS.
Sehr wichtig ist hierbei neben der finanziellen Unterstützung, sowohl den Betroffenen als auch den Helfenden zu zeigen, daß schnelle und unbürokratische Hilfe auch mit begrenzten Mitteln geleistet werden kann, daß jeder zur Mithilfe aufgerufen ist und vor allem, daß auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft Menschen leben, die unsere Hilfe brauchen.
Über Mitmenschlichkeit nicht nur zu reden, sondern sie zu leben und in die Praxis umzusetzen, ist eine der vornehmsten Aufgaben der Freimaurerei.
|